Digitaltechnik

Digitale Schaltungen arbeiten mit digitalen Signalen, d. h. mit Signalen, die diskretisiert (zeitdiskret) wie auch quantisiert (wertediskret) sind. Sie stellen damit den Gegenpol zu analogen Schaltungen dar. Neben diesen gibt es noch gemischte Schaltungen (mixed signal) wie auch Schaltungen, die teilweise Eigenschaften reiner digitaler Schaltungen aufweisen, wie z. B. getaktete Analogschaltungen. Die in der Praxis bedeutsamste Form stellt die binäre Digitaltechnik dar, die nur zwei diskrete Signalzustände umfasst. Diese werden üblicherweise als logisch null (0) und als logisch eins (1) bezeichnet. Nichtbinäre digitale Schaltungen, dabei liegen mehr als zwei Wertzuständen vor, stellen beispielsweise MLC-Speicherzellen dar, wo pro MLC-Speicherzelle mehr als ein Bit an Information dargestellt und gespeichert werden kann. Außerdem findet die nichtbinäre Digitaltechnik im Rahmen der digitalen Signalverarbeitung wie bei digitalen Modulationsverfahren Anwendung. Elektronische Bauelemente der Digitaltechnik sind beispielsweise Logikgatter, Mikroprozessoren und Datenspeicher. In der Analogtechnik kann ein Analogsignal beliebige viele Wertzustände annehmen, der Übergang findet in sogenannten Mixed-Signal-Schaltkreisen, wie beispielsweise Analog-Digital-Umsetzern bzw. Digital-Analog-Umsetzern, statt.

Wörter

Diese Tabelle zeigt das Beispiel für die Verwendung von Wortlisten zum Extrahieren von Stichwörtern aus dem obigen Text.

WortHäufigkeitAnzahl der ArtikelRelevanz
schaltungen63500.329
digitaltechnik4870.255
nichtbinäre230.17
digitalen317900.134
logisch21710.119

This website uses cookies to ensure you get the best experience on our website. Learn more. Got it.