Wirtschaft Berlins

Die Wirtschaft Berlins hat nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 einen tiefgreifenden Strukturwandel durchlaufen. Das ökonomische Schwergewicht Berlins verlagerte sich vom produzierenden Sektor hin zu mehr Dienstleistungswirtschaft mit höherer Wertschöpfung. Die Industrie selbst durchlief einen Erneuerungsprozess von arbeits- hin zu wissensintensiver Produktion unter Einsatz von Hochtechnologien. Infolgedessen stieg die Produktivität an. Mit einem städtischen Bruttoinlandsprodukt von 136,6 Milliarden Euro im Jahr 2017 ist Berlin die größte Stadtökonomie im deutschsprachigen Raum und die viertgrößte innerhalb der Europäischen Union. Zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Berlin gehören die Kreativ- und Kulturwirtschaft, der Tourismus, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Berlin zählt zu den Weltstädten mit sehr hoher Lebensqualität. Seit etwa 2010 entwickelt sich die Metropole zu den wesentlichen internationalen Zentren für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Anzahl der Beschäftigten. Innerhalb Europas ist Berlin seit 2015 eines der wichtigsten Zielgebiete für Wagniskapital-getriebene Investitionen.

Wörter

Diese Tabelle zeigt das Beispiel für die Verwendung von Wortlisten zum Extrahieren von Stichwörtern aus dem obigen Text.

WortHäufigkeitAnzahl der ArtikelRelevanz
berlins39370.141
berlin4530120.09
kongresswirtschaft130.082
stadtökonomie130.082
zielgebiete140.081

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